Das Blockhaus im Kanada-Stil

Unsere Motivation

Schon lange vor dem Bau des Bauernhauses 1895 boten die umliegenden Wälder ausreichend Material zum Bauen: einheimische Nadel- und Laubbäume versorgten die Siedlungen, Dörfer und Gemeinden mit Bau- und Brennholz. Leider ist uns dieses Leben und Bauen ein wenig abhandengekommen. Wer jedoch wie wir einen engen Bezug zu der Natur hat, trägt mitunter den Wunsch in sich, mit diesen Geschenken der Natur auch nutzbringend Neues zu schaffen. Dann ist das Thema „billiges Baumaterial“ ein eher nebenläufiges Thema.

Nachdem der Weiher auf dem Grundstück schon lange versiegt war und die Fläche nicht anderweitig genutzt werden konnte, war mit Blick auf das alte Bauernhaus von 1895 irgendwann die Idee geboren, etwas Neues, Nachhaltiges für uns und unsere Kinder zu schaffen. Mit dem Fällen einzelner Bäume fing es an und dann kam die Idee: Wir wollen ein Blockhaus aus eigenen Bäumen bauen!

Eine passende Firma für die Umsetzung war bald gefunden. Das Planen begann, das Fällen der passenden Bäume und plötzlich lagen die Pläne für ein Blockhaus im kanadischen Stil auf dem Tisch. Überwältigend – und erst später wurde uns bewusst, dass auch dieses Haus sich nicht selbst errichtet und zu leben beginnt.

Für uns war der Blockhausbau ein Erlebnis fürs Leben, auch wegen der kreativen Handwerker, die wir dabei kennengelernt haben. Trotz aller Anstrengung bei der vielen Eigenleistung sind wir überzeugt, es hat sich gelohnt. Wir haben aus unserem eigenen Wald etwas Nachhaltiges, Schönes geschaffen. Wir lieben die Freiheit auf unserem Hof in Alleinlage und möchten dieses Gefühl auch gerne unseren Gästen möglich machen. Wir freuen uns, durch unsere Ferienwohnungen viele nette Leute kennenzulernen.

Das kanadische Blockhaus

Was versteht man unter einem kanadischen Blockhaus? Es ist ein Naturstamm-Blockhaus, das aus ganzen, ungefrästen Rundstämmen in Handarbeit gebaut ist. Jedes Blockhaus ist ein individuelles Werkstück mit sehr individuellen Eigenschaften und Ausstattungsmerkmalen. Das kanadische Blockhaus aus massiven Rundstämmen gilt als König unter den Blockhäusern. Für den Bau werden heimische Nadelbäume wie Tanne, Kiefer, Fichte oder Lärche hoher Qualität verwendet. Jedes Blockhaus ist einzigartig, es gibt es also kein zweites Mal. Das Leben in einem Holzhaus erinnert mit seinem Flair und seinem besonderen Charme an schneeverwehte Landschaften, rauchende Kamine und geheimnisvolle Nadelwälder. Wir laden Sie ein, sich darauf einmal einzulassen und Ihr Leben durch eine komplett neue Erfahrung zu bereichern.

Die Konstruktionsphase

Alles begann, als der Abriss des alten Bauernhauses im Sommer 2021 begann. Bis November dauerte diese Phase. Der anfallende Bauschutt wurde bis in den März 2022 hinein geschreddert. Dann kam der Bagger am 23. März 2022 zum Ausheben der Baugrube. Reste des Bauschuttes wurden zur Befestigung des neuen Fundamentes verwendet.

Mit einer Zimmereifirma wurde am 27. April 2022 mit dem Schälen der Bäume begonnen, die wir ja schon vorher in unseren Wäldern gefällt und zum Bauplatz gebracht hatten. Die Bodenplatte des Blockhauses wurde am 7. Juni 2022 gegossen, jetzt waren schon deutlich die Umrisse des Blockhauses sichtbar geworden. Ein neues Leben als Behausung wurde vorstellbar und bagann.

Dann startete am 3. August 2022 der Aufbau des Blockhauses aus den abgelegten Stämmen unserer Wälder. Das war sehr emotional, unsere Bäume bildeten langsam ein Wand nach der anderen. Es wuchs! Erst Ende September war der Rohbau fertig. Die Stämme, die ja alle sehr individuell in Länge, Dicke und Aussehen waren, auszusuchen, vorzubereiten und dann mit handwerklichem Zimmermannsgeschick an die richtigen Stellen einzusetzen war eine Kunst. Ende Oktober konnten die beiden Giebel von der Zimmerei geliefert werden und dadurch der Dachaufbau errichtet werden. Am 19. November setzte der erste Schnee ein. Mit Planen wurde das Dach geschützt, bevor dann am 2. Dezember 2022 das Dach komplett war, kurz bevor der erste dicke Schnee auf uns niederfiel.

Jetzt war das Außen schon als Blockhaus zu erkennen. Langsam bekam es mehr Gesicht, als Fenster und Türen eingesetzt wurden. Auch im Außen wurde durch vielfältige Erdbewegungen an der kommenden Schönheit gearbeitet. Das Frühjahr bot dafür die Zeit. Aber der Teufel steckt bekanntlich im Detail. Der Einbau der Technik mit Elektro, Heizung und Wasser zog sich bis in den Herbst 2023 hin. Stück für Stück wurde der Innenausbau bewältigt, man konnte das jedoch kaum von Außen sehen. Toilette und Dusche, die Küche, der Ofen, die Treppe nach oben, endlos viel Material wurde in das Blockhaus hereingetragen und platziert. Und dann kam die Schönheit mit vielen Details wie Gardinenstangen, Bodenbelägen, Handtuchhaltern, Möbeln, usw. Im Frühjahr 2024 hatten wir dann endlich den Eindruck, langsam „fertig“ zu werden.

Die Ökologie

Was ein echtes Blockhaus auszeichnet, ist die Verwendung des natürlich gewachsenen Stammes, wie wir ihn in unseren Wäldern bewundern können. Die Außenwände der kanadischen Blockhäuser bestehen aus nur einer dicken Schicht, weshalb sie auch als einschalige Blockhäuser bezeichnet werden. Diese Häuser sind langlebig, ökologisch, stabil und zeichnen sich durch guten Schallschutz, Wärmedämmung und ein exzellentes Raumklima aus.

Kanadische Blockhäuser aus Vollholz benötigen keine zusätzliche Dämmung – schließlich haben die Siedler damals in British Columbia und im Norden Kanadas schon vor Jahrhunderten ihre Hütten nicht isoliert – und dass trotz Temperaturen von bis zu -50 Grad! Die luftgefüllten Zellen des Holzes sorgen für eine exzellente Wärmedämmung, wobei Wärme und Kälte geringer leiten als anderen Baustoffen. Die Stärke der massiven Außenwände – mindestens 30 cm dick – reicht aus, um ein Blockhaus ausreichend zu isolieren.

Da die Baumstämme Luftfeuchtigkeit und Temperaturschwankungen gut ausgleichen können, sind solche Blockhäuser im Sommer angenehm kühl und im Winter mollig warm – und das ohne zusätzliche Dämmung, allein durch die hervorragenden bauphysikalischen Eigenschaften von Massivholz. Der ökologische Aspekt nimmt beim Holzhaus eine zentrale Rolle ein. Holz gehört zu den wenigen Baumaterialien, die ökologisch vertretbar sind. Auch wenn der Baum gefällt wird, bindet er weiterhin mehr CO2 als er freisetzt. Die Wege für den Transport des Holzes waren bei uns besonders kurz, da es aus den eigenen umliegenden Wäldern stammt. Auch das wirkt sich positiv auf die CO2-Bilanz des gesamten Blockhauses aus.

Die Sicherheit

Entgegen der landläufigen Meinung ist ein Blockhaus im Brandfall eine der sichersten Bauarten: Die massiven Holzstämme sind selbst bei einem 900 Grad-heißem Feuer auch nach einer längeren Zeit lediglich angekohlt und nach Stunden oftmals noch voll tragfähig. Verkohlte Oberflächen lassen sich einfach wegschleifen oder abhobeln. Genau das ist auch der Grund, weshalb Massivblockhäuser die Zeiten überdauern und nach Jahrhunderten noch stehen.

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